Sosolya pflanzt einen Baum für das Klima an der Gretel

Am Ende der Begegnung mit der Sosolya Ungudu Dance Academy hat die Klasse 9e der Hamburger Gretel-Bergmann-Schule in Neu-Allermöhe zusammen mit ihren Gästen aus Uganda einen „Baum für das Klima“ gepflanzt.
Hier der Bericht von zwei Schüler*innen:

Als die Gruppe Sosolya Undugu Dance Academy aus Uganda bei uns zu Besuch war, haben wir viel gemeinsam gelacht, getrommelt und getanzt. Aber es wurde auch ernst, wenn wir uns mit der Klimakrise befasst haben, die uns auf der ganzen Welt bedroht. Von Sosolya erfuhren wir, dass es in weiten Teilen Ugandas so wenig geregnet hat, dass die Bauern ihr Vieh nicht mehr halten können, da es nicht genug Wasser gibt. Auch erfuhren wir, dass man sich dort nicht mehr so auf die Jahreszeiten verlassen kann früher. Lange Zeit regnet es gar nicht, dann kommt ganz plötzlich viel zu viel Niederschlag  und verursacht verheerende Überschwemmungen.

In ihrer Heimat haben Sosolya damit begonnen, Bäume zu pflanzen, um wieder mehr Wasser im Boden halten zu können. Sie wollen auch andere dazu motivieren, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Also haben wir uns mit der Gruppe zusammengetan und auf unserem Schulgelände einen Baum gepflanzt, genauer gesagt: einen Feldahorn. Diese Baumsorte, so sagte man uns, reagiert nicht so stark auf die Klimaschwankungen.

Fotostrecke: Schüler*innen der Gretel-Bergmann-Schule pflanzen einen Baum mit Sosolya (13 Bilder)

 


Jede*r von uns hat dabei geholfen. Zunächst haben wir ein ca. 50 cm tiefes Pflanzloch gegraben. Gemeinsam haben wir dann den 80 kg schweren Baum hochgehoben, in das Pflanzloch gestellt, seine Wurzeln von einem Netz befreit, das Pflanzloch mit Erde gefüllt und diese zum Schluss vorsichtig festgetreten. Wir alle wollten unserem Baum einen Namen geben. Schließlich haben wir ihn „Sosolya“genannt. Nachdem wir den Baum eingepflanzt hatten, gossen wir ihn und machten Fotos. Nun müssen wir unseren Baum eine ganze Weile pflegen und ihn regelmäßig gießen.

Am Ende haben wir uns gut gefühlt, weil wir wussten, dass wir, dank der Gruppe, etwas für unsere Umwelt getan haben. Es war für uns alle das erste Mal, einen Baum zu pflanzen. Es wäre schön, wenn wir in Zukunft noch mehr Bäume pflanzen könnten, um etwas für das Klima tun zu können.

Samira Krämer  & Cornelia van der Sluis, 9e

 

 

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