Bagonza: Klimageschichten in Bergedorf

Am 28. und 29. Mai besuchte Bagonza H. Kataroogo die Klasse 8d der Stadtteilschule Bergedorf, um diese auf den Besuch der Sosolya Undugu Dance Academy (SUDA) vorzubereiten. Nach einer lebhaften Vorstellungsrunde erzählte er zunächst etwas über Uganda. Dabei ging es u.a. um die ugandische Tierwelt, aber auch um Theaterspielen, die Bedeutung von Bildung und um die Arbeit der SUDA – und natürlich um das Thema Klimawandel.

Die Klasse diskutierte die Probleme des globalen Klimawandels und suchte nach Lösungen. Als Alternative zu Umweltverschmutzung, Massentierhaltung und Ressourcenausbeutung schlugen die Schüler*innen vor, mehr Bäume zu pflanzen und weniger Auto zu fahren. Probleme und Lösungen hielten sie in gemeinsam erstellten Bildern fest und setzten diese dann – nach einer kurzen Vorbereitungszeit – ohne Worte in kurze Szenen um.
Bei der Präsentation ihrer Gruppenarbeiten blühten einige Schüler*innen regelrecht auf und zeigten in kurzen eindrucksvollen Szenen, wie die Erde unter den Einwirkungen des Menschen leidet und wie schön eine Welt sein kann, in der Mensch und Natur im Einklang leben.
Ebenso kreativ blieb es, als die Jungen und Mädchen aufgefordert wurden, Sätze aufzuschreiben, die ihnen wichtig sind und anhand derer sie später einmal erinnert werden möchten. Das Ergebnis war eine bunte Mischung voller aufmunternder Sätze über die Zukunft, individuelle Träume, eigene Stärken und Mut.

Bilderstrecke: Bagonza an der Stadtteilschule Bergedorf (10 Fotos)

Nach der Mittagspause überlegten die Schüler*innen gemeinsam mit Bagonza, was sie in der Begegnungswoche mit ihren peers aus Uganda auf die Beine stellen wollten. Ein Theater zur globalen Erwärmung stand schnell als Rahmen fest. Offen blieb jedoch noch, ob dabei bedrohte Tiere im Mittelpunkt stehen oder stattdessen eher individuelle Handlungsmöglichkeiten gegen den Klimawandel gezeigt werden sollten.
Am zweiten Tag standen weitere Theater- und vor allem Tanzübungen  auf dem Programm. Insgesamt hat die Klasse viel Motivation gezeigt und spätestens als Bagonza nach Botschaften der Jugendlichen an Sosolya fragte und eine Antwort war „Sie sollen Spaß mitbringen!“ wurde deutlich, dass die ugandischen Jungen und Mädchen in Bergedorf mit offenen Armen empfangen werden.

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