Unwetter an der Erich-Kästner-Schule

 

Mit einem gemeinsamen Gewitter aus Händeklatschen und Füßestampfen begrüßte Bagonza am 3. Juni die 11. Klasse (ProVo2) der Erich-Kästner-Schule in Farmsen. Nach der Begrüßung stellte er das Land Uganda kurz vor und sprach von der Biodiversität seines Landes, dem Bildungssystem und dem Straßenverkehr. Schließlich leitete er über zur Sosolya Ungudu Dance Academy  und erklärte, wie sich die Gruppe mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigt und z.B. Bäume pflanzt, um ein Zeichen gegen die Übernutzung von Ressourcen zu setzen. Dabei bezeichnete Bagonza die Arbeit und Ideen der CREACTIV-Klassen als „the most important project on earth“ und spricht damit die seiner Meinung nach enorm wichtige Tätigkeit der Aufklärung, Bildung  und Aktion zum Thema Klimawandel und Gerechtigkeit an.

Damit war er auch schon beim Kernthema der Vorbereitungstage angelangt. Die Schüler*innen sollten nun in Kleingruppen über den Klimawandel in Deutschland diskutieren, Probleme erörtern  und präsentieren, wie eine Lösung aussehen könnte. Das Ganze sollte ohne Worte und nur mit Bildern und dem Körper (als Statuentheater) dargestellt werden. 
Verkehr und Energie waren die Themen, welche die Jugendlichen besonders beschäftigten. Sie stellten Bahn fahren als Alternative zum Fliegen und die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie anstelle von fossilen Energieträgern vor.

Persönlicher wurde es, als die Schüler*innen Zitate aufschrieben, die als ihre Sätze des Jahres 2019 festgehalten werden sollten. Dabei kamen viele ermutigende Botschaften heraus.
Zum Ende des ersten Tages stellte Bagonza noch einmal die Aktivitäten von Sosolya vor und zeigte der interessierten Klasse Videos von Auftritten der Gruppe.

Bilderstrecke: Bagonza an der Erich-Kästner-Schule (10 Fotos)

Am zweiten Tag entwarfen die Jugendlichen in Gruppen ihre Vorstellung einer utopischen Stadt mit eigenen Gesetzen. Die Ideen reichten von einem Einwegplastik-Verbot, über Urban Gardening und Selbstversorgung bis hin zu einer Stadt, die ausschließlich durch erneuerbare Energien gespeist wird.
Anschließend wurde der Blick in die Zukunft gerichtet und die Klasse sammelte Ideen, wie der Besuch von Sosolya am besten gestaltet werden könnte. Viele Vorschläge – wie gemeinsames Kochen, Tanzen, Trommeln und Sightseeing – drehten sich um einen kulturellen Austausch mit der ugandischen Gruppe. Das Thema Klimawandel blieb jedoch nicht außen vor. So kamen auch der Besuch von Naturschutzgebieten, einer Fridays-For-Future-Demo oder gemeinschaftliches Bäumepflanzen zur Sprache.

Einen lebhaften Abschluss des Besuchs schaffte Bagonza durch das Einüben eines kleinen Tanzes mit der Klasse. Beim eigenständigen Bearbeiten und Erweitern der Choreografie in Gruppen tauten die Schüler*innen noch einmal richtig auf und konnten so bereits einen Vorgeschmack auf das Zusammentreffen mit Sosolya erhalten.

 

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